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Fr 6. – So 29.04.2018
Initiative moNOkultur Münster

Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Die Initiative „moNOkultur“ – Bündnis der Freien Szene – macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs – Freie Szene. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau, der Gesprächsrunde zu aktuellen Perpektiven & Visionen der Freien bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Veranstaltungsreihe der Initiative moNOkultur – Bündnis der freien Szene Münster – in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus Münster und Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster

Lesebühne | Mi 18.04., 20h
Die dunklen Taubenzüchter | Karkus Strathaus und Sebastian Huncke
Sie nennen sich „Die dunklen Taubenzüchter“. Sie veranstalten Poetry-Slams ohne Slam. Sie wissen, dass Worte erstens Schall und Rauch und zweitens die wirksamsten Platzpatronen der Welt sind. Vorhang auf für Sebastian Huncke und Markus „Strati“ Strathaus: die unheimlichen Stars der blühenden Münsteraner Lesebühnen-Community!
6. – 8., 11., 13. – 15., 18. + 20. – 22.04. | Ausstellung
Raumformen
Das Konzept ist so einfach wie überzeugend. Leerstehende Gebäude und Räume verwandeln sich in Ausstellungsflächen oder Performance-Plattformen auf Zeit. Eingeladen werden explizit Nachwuchs-Künstler*innen, denen sonst gerne mal Zugangsbarrieren des Betriebs die Sichtbarkeit erschweren.
Fr 20, Sa 21. + So 22.04., 20h | Theater
kollektiv ǀ körper ǀ fest // Schließe die Augen, …
Eines langen Tages Reise in die Nacht beginnt. Ein Mann begibt sich ins Dunkel und zurück ins Licht. Verliert sich unterwegs im Labyrinth der Gefühle. In Bilderwelten ohne Grenze. Wachen und Schlaf, Traum und Wirklichkeit verwischen. Nászay setzt einen Reigen der verschobenen Wahrnehmung in Gang. Schauprächtig, verstörend, fesselnd.
Fr 20.04., 21.30h | Konzert
Lost Crewmen | I Know The Place Where Damo Kauasaqui Lives
Die Lost Crewmen schrauben sich mit ihren formidablen psychedelischen Gitarren- und Elektroniknummern in Sphären, wo sie alleine wissen, wo’s langgeht. Was nicht heißt, dass man sich nicht gerne mitnehmen lässt auf diese mäandernden Soundreisen, mit Vollgas in die Verlorenheit. Vor allem live! „I Know The Place Where Damo Kauasaqui Lives“ ist ihr Konzert betitelt.
Sa 28.04., 20h | Konzert
Mensch
Einen Abend voller Geschichten, in denen jeder nach eigener Lust und Laune herumirren kann. Zwischen Lachen und Weinen, Licht und Dunkel, Geburt und Tod. Georgette bleibt elegant und lasziv: Macht Liebe gut und Hunger böse? Um diese Fragen und noch viel mehr dreht sich Dee ́s neues Programm – mit „ wonderful“ Terry Truck am Flügel!
Sa 5.05., 20h | Theater
Silmandé
Hajusom und das Ensemble Resonanz hinterfragen das Handeln des Menschen und dessen Folgen für den Planeten. Entstanden ist ein Was-Wäre-Wenn-Paradies. Performance und Musik verschmelzen mit inszenierten Plastikwelten, in denen die Beziehung zwischen Mensch und Planet neu verhandelt wird.
Mi 16.05., Einlass 19h / Beginn 20h | Konzert
konzerte dieser art #2
Traurigsein kann jeder. Weltschmerz in leuchtende Melodien packen und so hell besingen, dass es einem das Herz abwechselnd zuschnürt und aufsprengt, das kann keiner wie Scott Matthew. Der Australier mit Wahlheimat New York komponiert die schönsten melancholischen Songs der Welt. Sweet sadness, happy depression.